Alumni Germanistik Bern
Bücher im Gespräch: Christine Wunnicke, Wachs
Gemeinsam diskutieren und analysieren wir Christine Wunnickes Roman “Wachs“.
In ihrem historischen Kurzliebesroman erzählt Wunnicke von der Beziehung und Arbeit zweier Frauen in Paris am Vorabend der Französischen Revolution, die sich in der Wissenschafts- und Gelehrtenwelt des 18. Jahrhunderts behaupten. Beide lassen sich – so der Literaturkritiker Denis Scheck – «von den chauvinistischen Strukturen ihrer Zeit nicht in die Knie zwingen», sondern pochen «auf ihr feministisches Selbstbewusstsein […]. Es ist ihnen egal, welche Widerstände sich ihnen in den Weg stellen, sie gehen weiter und haben dabei immer ihr Ziel vor Augen – und genau das ist es, was die Lektüre so berauschend macht. […] Mit gerade mal 192 Seiten ist ‘Wachs’ ein schmales Büchlein und hätte gerne noch länger sein dürfen, denn als Leser:in folgt man Christine Wunnicke nur allzu gern durch diese kluge Geschichte und möchte immer weiterlesen.»